Es spielen:
Franziska Schneider
Lydia Roscher
Lügen, so wahr mir Gott helfe

Heute schon gelogen? Nein? – Eine glatte Lüge!

Denn laut Statistik lügt jeder von uns bis zu 200 Mal am Tag.

Aber was bedeuten schon Statistiken! Mit einer Statistik kann man alles beweisen, nur nicht die Wahrheit. Sagt der Volksmund. Und der hat meistens Recht. Denn: „Allermanns Wort lügt selten.“ Sagt ein altes Sprichwort. Doch selbst Sprichwörter widersprechen sich mitunter. Was stimmt denn nun: „Gleich und gleich gesellt sich gern“ oder  „Gegensätze ziehen sich an“? „Frisch gewagt, ist halb gewonnen“ oder „Kommt Zeit, kommt Rat“?

Was ist wahr, was ist gelogen? Wem soll man glauben?

Über das Verhältnis von Wahrheit und Lüge haben sich die Philosophen schon zu allen Zeiten ihren Kopf zerbrochen. Ihre jahrhundertelange Geistesarbeit lässt sich am besten mit einem Zitat des amerikanischen Schriftstellers Elbert Hubbard (1856 - 1915) zusammenfassen: „Die Lüge ist ein sehr trauriger Ersatz für die Wahrheit, aber sie ist der einzige, den man bis heute entdeckt hat.“

Grund genug für das Kabarett, sich erneut auf die Suche zu begeben. Die breite und stinkende Spur der Lüge ist schnell gefunden, sie führt mitten hinein ins pralle Leben. Aber wo versteckt sich die scheue Wahrheit? Um sie aufzuspüren, bleibt kein Thema ausgespart, kein Tabu ungebrochen, bleibt kein Auge trocken. Ob Pflegenotstand, Bundeswehr-Dilemma, Wohlstandsschere, Flüchtlings-Problematik oder das alltägliche menschliche Mit- und Gegeneinander – die aktuellen Nachrichten entwickeln sich auf der Kabarettbühne zum absurden Theater.

Am Ende steht die philosophisch-satirische Erkenntnis: Die Wahrheit lügt ... Pardon: liegt in der Mitte.

 

Es spielen: Franziska Schneider; Lydia Roscher in Doppelbesetzung mit Julia Schmidt; Hans-Jürgen Silbermann
Musik: Dietmar Biebl (p) / Hartmut Schwarze (p), Peter Jakubik (dr) / Steffen Reichelt (dr)
Regie: Rolf Voigt

Die nächsten Termine

Heute ist Donnerstag, der 23. November 2017

Datum Uhrzeit   Veranstaltung  
Es spielen:
Julia Schmidt
Hans-Jürgen Silbermann